Anfang September 2026 war es mal wieder so weit. Eine kleine Delegation von SchülerInnen und Lehrkräften unserer Schule reiste nach Japan. Ein kleines Reisetagebuch inklusive einer Bildergalerie können Sie hier bestaunen:
Tag 13 - Mittwoch, 16. September 2026
Morgens im Hotel, es war eine erholsame Nacht, trotz des gestrigen emotionalen Abschieds. Es ging zum Frühstücksbuffet, wo sich viele noch einmal eine letzte Schüssel japanischen Reis gegönnt haben. Gut gestärkt ging es um 9:00 Uhr zu unserem Terminal. Nach dem Check-in machten wir noch ein letztes Gruppenfoto und verabschiedeten uns von den japanischen Lehrern. Ab durch den Sicherheitscheck und noch ein letztes Mal in den Convenience-Store, und nun waren wir bereit, in den Flieger zu steigen. Über 13 Stunden verbrachten wir im Flugzeug von Tokio nach Frankfurt am Main. Während einige versuchten zu schlafen, schauten andere Filme oder spielten Spiele.
18:40 Uhr kamen wir in Frankfurt an und mussten bis 21:45 Uhr auf den Start des nächsten Flugzeuges warten.
22:50 Uhr sind wir dann auch in Berlin angekommen und holten unsere Koffer ab. Die darauffolgende Busfahrt nach Cottbus war sehr ruhig, da alle erschöpft waren.
Gegen 1:00 Uhr kamen wir an der Schule an und damit endete unsere Japanreise. Es war eine sehr
schöne Zeit, die leider viel zu schnell verging, aber trotzdem waren alle froh, ihre Familien wiederzusehen.
(Angelina- Marie Parnack)
Tag 12 - Dienstag, 15. September 2026
Ein emotionaler Abschied
Unser vorletzter Tag in Japan begann mit etwas Freizeit bis 16 Uhr. Einige von uns haben noch mal Zeit mit ihren Gastfamilien verbrachten, besuchten ein Schloss oder nutzten die letzten Stunden zum Kofferpacken und um die gemeinsame Zeit noch einmal zu genießen.
Am Nachmittag fand dann unser Abschlussfest statt. Gemeinsam saßen deutsche und japanische Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren jeweiligen Gastfamilien, aßen Pizza und Sushi. Es wurden Reden gehalten und wir Deutschen führten unter anderem die „Anna-Marie-Polka" und „Laurenzia" auf. Es war schön, noch einmal gemeinsam zu lachen und diesen besonderen Austausch zu feiern.
Doch dann kam der Moment des Abschieds. Gegen 19 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Flughafenhotel. Davor mussten wir uns von unseren Gastfamilien und den japanischen Austauschschülern verabschieden. Dabei flossen bei vielen von uns Tränen. Nach zwei Wochen voller neuer Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und neuer Freundschaften fiel der Abschied besonders schwer.
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und übergewicht ging es schließlich weiter zu unserem Flughafenhotel. Und somit kam langsam das Ende unserer Japanreise entgegen.
Vanessa G. Schneider
Tag 11 - Montag, 14. September 2026
Herzlich Willkommen Japaninteressierte,
Ich darf heute (14. September) über unseren 12. Tag hier erzählen: es geht mit den Japanern nach Kawagoe.
Grundsätzlich fing er ganz gut an, denn heute scheint zum ersten (und vermutlich auch letzten) Mal die Sonne. Dementsprechend warm war es auch, was unseren Tag auch wesentlich anstrengender machte. Auf dem Hinweg im Bus gegen 08.00 Uhr haben wir alle „Songs erraten" gespielt. Wir machten einen ersten Stopp an einer Soyasoßen-Fabrik, in der wir herumgeführt wurden. Ich sag mal so, den Geruch konnte man wirklich nicht lang aushalten.
Anschließend waren wir um 13.00 Uhr essen. Scheinbar ist Kawagoe für Süßkartoffeln bekannt, denn die gesamte Mahlzeit bestand irgendwie aus Süßkartoffeln.
Danach, was mir persönlich übrigens sehr gut gefallen hat, haben wir Darumas bemalt.
Der Daruma ist ein buddhistisches Glückssymbol. Meist sind sie rot, gold und weiß, was für Glück, Reichtum und Reinheit steht. Im Bemalprozess fängt man mit einem Wunsch an, an den man denkt. Danach malt man dem Daruma ein linkes Auge. Man kann ihn noch weiter gestalten, aber das rechte Auge wird erst gemalt, wenn der Wunsch auch in Erfüllung gegangen ist.
Diese Aktivität war sehr entspannend und hat Abwechslung und Ruhe in unseren straffen Zeitplan gebracht.
Danach hatten wir ab 14.00 Uhr noch 1,5 Stunden, um uns in dem süßen Ort umzugucken, obwohl das wirklich nicht ausgereicht hat. Nach einem Matcha Latte, Souvenirs shoppen und einem Konbini später haben wir uns alle am Bus versammelt und es ging zurück nach Saitama.
Unsere Freundesgruppe (also natürlich + Austauschschüler) ist dann noch bis 19.00 Uhr zum Karaoke gegangen. Das macht man hier scheinbar sehr häufig, es hat aber auch echt sehr viel Spaß gemacht.
Als letztes Abendessen bei meiner Gastfamilie gabs Sushi in so einem Restaurant, wo das essen mit einem Laufband angefahren kommt. Das war natürlich auch durchaus lecker:D
Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und kann kaum glauben, dass sie morgen schon zuende ist!!
Liebste Grüße aus Japan
Marie D.
Familienwochenende (Sonntag)
Heute war der zweite Tag vom Familienwochenende, den wir alle individuell mit unseren Gastfamilien gestalten konnten.
Ich war mit meiner Gastfamilie in Tokyo und haben sight seeing gemacht.
Früh durfte ich mal richtig ausschlafen, weil wir erst um 10:00 aufgebrochen sind. Nachdem Frühstück in die Bahn und dann zu unserem ersten Ziel: Akasaka Palace. Der Akasaka Palace ist das offizielle Staatsgästehaus der japanischen Regierung und dient dem Empfang internationaler Staatsgäste.
Danach sind wir mit einem Taxi durch die Stadt gefahren und haben uns weitere Gebäude angeschaut. Anschließend sind wir am Tokyo Bahnhof angekommen und nach kurzem Mittagessen weiter zum Edo-Museum gefahren. Dort konnte man alles über die Edo Zeit lernen, sowie weiteres über die japanische Geschichte.
Wieder in der Bahn ging es zum Tokyo Metropolitan Government Gebäude. Wir konnten gratis auf einen der Türme, in den 45. Stock fahren und über ganz Tokyo blicken.
Die anderen der Gruppe waren in Asakusa in Yukatas unterwegs und haben sich den Stadtteil und den Tempel angesehen. Andere wieder, haben sich Shibuya angeschaut, auch ein sehr spannender Stadtteil von Tokyo. Geshoppt wurde natürlich auch nicht zu wenig, bei Souvenirs, Klamotten oder Essen wurde reichlich zugeschlagen.
Ein Teil der Gruppe hat Dango, eine japanische Süßspeise hergestellt und den Abend in Tokyo genossen.
Mein Abend endete beim Tokyo Tower. Wir sind gemeinsam mit der ganzen Familie mit dem Auto zum Tower gefahren, haben Fotos gemacht und sind durch die Shops im Tower geschlendert.
Das war mein Familienwochende und ich freue mich noch auf unsere letzten gemeinsamen Tage hier in Japan.
ご覧いただきありがとうございます。
(Von Isabell Tietz)
Familienwochenende (Samstag)
Heute war der erste Tag unseres Familienwochenende, wo sich jede Familie individuell Aktivitäten aussuchen dürfte. Ein Paar haben sich zu Gruppen gebildet
und haben diesen Tag gemeinsam verbracht, während andere etwas mit der Austauschfamilie machten.
Viele der Austauschschüler sind nach Asakusa gegangen, das ist ein Stadtteil von Tokyo. Dort dürften wir uns Kimonos anziehen und ausleihen. Wenn man wollte, wurden einem sogar die Haare gestylt. Nachdem wir durch die Einkaufsstraßen durch Asakusa gelaufen sind haben wir mehr von unseren Austauschschülern getroffen.
Tag 10 - Freitag, 11. September 2026
Heute haben wir einen weiteren schönen, aber leider sehr regnerischen Tag in Japan erlebt. Am Vormittag fuhren wir zunächst nach Kamakura, um die berühmte große Buddha-Statue zu besichtigen. Trotz des Regens war die Statue sehr beeindruckend und wir konnten einen guten Eindruck von diesem bekannten Ort bekommen.
Anschließend gingen wir ein kurzes Stück zum Hasedera-Tempel. Dort hatten wir von 11:00 bis 11:40 Uhr Zeit, den Tempel und die Umgebung selbstständig zu erkunden. Besonders interessant war es, den Tempel in Ruhe auf eigene Faust zu entdecken.
Danach fuhren wir noch ein kurzes Stück mit der Bahn bis zur Enoshima Station in der Präfektur Kanagawa. Von dort aus gingen wir zu Fuß auf die kleine Insel Enoshima. Die Insel ist besonders für ihre vielen Fischgerichte und den berühmten Enoshima-Schrein bekannt.
Auf Enoshima hatten wir ungefähr drei Stunden Zeit, um die Insel individuell zu erkunden. Wir konnten uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten anschauen, durch die kleinen Straßen laufen und die besondere Atmosphäre der Insel erleben. Um 16:00 Uhr trafen wir uns wieder und machten uns auf den Weg nach Hause.
(von Nathalie Lindner)
Tag 9 - Donnerstag, 10. September 2026
Der Tag began mit einem Meeting um 8:15 Uhr, wo sowohl deutsche als auch japanische Schüler teilgenommen haben. Bevor wir mit den ersten Präsentationen in den verschiedenen Klassen begannen folgten wir unseren Gastschülern in ihre Klassen um dort bei einem kleinen Meeting anwesend zu sein.
Um 8:50 Uhr starteten schon die ersten Präsentationen der deutschen Schüler, währenddessen hat Herr Deuse mit der Hilfe von zwei Schülern, Carlotta und Theodor, einigen Japanern deutsche Lieder beibrachten, wie beispielsweise „Hoch auf dem gelben Wagen".
Nach jeder Präsentation kamen wir ins Gespräch mit den Japanern und sie konnten uns alle möglichen Fragen stellen zu zum Beispiel Deutschland und auch unsere Interessen. Außerdem haben wir auch manchen Schülern einfache Sätze aus der deutschen Sprache beigebracht.
Herr Kaun leitete in der zweiten Stunde mit Marie und Fiona den Sportunterricht und spielte nach einer Erwärmung mit den japanischen Schülern Zwei-Felder-Ball und auch Dodgeball.
Nach den zweiten Präsentationen die um 11:10 Uhr endeten konnten wir in einigen Unterrichtsfächern einmal vorbeischauen oder uns nach den Präsentationen einmal ausruhen. In der Mittagspause aßen die meisten deutschen Schüler zusammen in ihrem zu Verfügung gestellten Raum.
Nach unseren nächsten und auch letzen Präsentationen gingen wir in unseren gewählten Club, hierbei konnte man sich zwischen Karate, Igo & Shogi, Physik und Kalligraphie entscheiden.
Wir endeten unseren letzten Tag in der Schule um 17:30 Uhr mit einem Meeting, wo jeder deutsche Schüler noch ein kleines Abschiedsgeschenk vom Schulleiter bekommen hat.
(von Annika Höchsmann)
Tag 8 - Mittwoch, 9. September 2026
Heute ging es für uns schon früh los. Um 7:30 Uhr gab es Frühstück und bereits um 8:30 Uhr mussten wir unten am Bus sein. Deshalb klingelte unser Wecker um 6:30 Uhr, damit wir genug Zeit hatten, unsere Sachen zusammenzupacken und sicherzugehen, dass wir nichts im Hotel vergessen.
Das Frühstück bestand aus einem riesigen Buffet mit den verschiedensten Speisen. Es gab sowohl süße als auch herzhafte Sachen. Wir konnten uns aussuchen, wo wir sitzen wollten. Die einzelnen Tische waren dabei durch kleine Wände und Vorhänge voneinander getrennt.
Nachdem wir gefrühstückt hatten, gingen wir noch einmal zurück auf unsere Zimmer, um unsere letzten Sachen zu holen. Um 8:30 Uhr saßen wir dann alle im Bus und fuhren in Richtung Nikko. Unser Ziel war der Nikkō Tōshō-gū, ein sehr berühmter Shintō-Schrein in Nikko.
Das Wetter war leider nicht ganz auf unserer Seite. Es war bewölkt und regnerisch, gleichzeitig aber trotzdem warm. Nach ungefähr zehn Minuten Fußweg erreichten wir den Schrein. Schon der erste Anblick war wunderschön.
Bevor wir den eigentlichen Bereich des Schreins betraten, verbeugten wir uns vor dem Tor und gingen die Treppen hinauf. Dabei liefen wir bewusst an der Seite entlang und nicht in der Mitte. Im Shintō gilt die Mitte eines Weges traditionell als Bereich der Kami, also der verehrten göttlichen Wesen oder Geister.
Oben angekommen, gingen wir zum eigentlichen Schrein. Dort warfen wir eine Münze in eine Saisenbako (Opferbox) und führten anschließend das typische Gebetsritual durch: zweimal verbeugen, zweimal klatschen, beten und anschließend noch einmal verbeugen.
Danach hatten wir Zeit, uns verschiedene Omamori anzusehen. Das sind kleine japanische Glücksbringer, die man häufig an Schreinen und Tempeln kaufen kann. Es gibt verschiedene Arten, zum Beispiel für Gesundheit, Erfolg beim Lernen, Sicherheit oder Glück. Ich habe mir einen Omamori für Gesundheit gekauft.
Anschließend gingen wir weiter durch das Gelände des Schreins. Und ehrlich gesagt haben mir irgendwann die Worte gefehlt, denn es war mehr als wunderschön. Die ganzen feinen Arbeiten, die vielen Details und die aufwendigen Farben und Muster waren unglaublich. Man kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus.
Wir konnten auch in einen Teil des Schreins hineingehen. Dafür mussten wir zuerst unsere Schuhe ausziehen. Als wir hineingingen, wurden wir von einem Mann begrüßt, der zwei Holzstäbe gegeneinander schlug und der Drache der an der Decke zusehen war sendete die Geräusche sozusagen zurück.
Danach war unser Besuch im Nikkō Tōshō-gū leider schon vorbei. Wir machten uns wieder auf den Weg zurück zum Busbahnhof in Nikko. Der Rückweg dauerte ungefähr 30 Minuten und führte die ganze Zeit bergab.
Am Busbahnhof angekommen, hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit, um uns etwas zum Mittagessen zu besorgen. Mein Mittagessen bestand aus einem Onigiri und Taiyaki. Da wir noch etwas Zeit hatten, konnten einige von uns Souvenirs kaufen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar Punkte von meiner persönlichen Checkliste abzuarbeiten. Danach stand uns eine ungefähr zweistündige Busfahrt zurück bevor. Bei fast allen war inzwischen die Müdigkeit angekommen und viele haben während der Fahrt geschlafen. Die Nacht war für uns alle ziemlich kurz gewesen. Zwischendurch machten wir noch eine Pause, bei der wir auf die Toilette gehen und Snacks kaufen konnten. Gegen 15:15 Uhr kamen wir wieder an der Saitama-Shintoshin Station an, unserem Treffpunkt, an dem wir uns auch sonst meistens treffen. Von dort aus fuhr ich gemeinsam mit meiner Austauschschülerin nach Hause. Die Fahrt dauerte ungefähr 45 Minuten, sodass wir gegen 16 Uhr zu Hause ankamen. Dort wurden wir schon freudig von meiner Gastmutter begrüßt. Und zu meiner Überraschung gingen wir danach sogar noch gemeinsam in ein Sushi-Restaurant. Insgesamt war es ein wunderschöner Ausflug nach Nikko. Wir haben unglaublich viel gesehen und hatten alle sehr viel Spaß! ありがとうございます
Tag 7 - Dienstag, 8. September 2026
Am Dienstag sind wir mit dem Bus nach Nikko gefahren. Nikko ist eine Stadt etwa 140 km entfernt von Tokio, die umgeben ist von Bergen und Natur. Auf der Hinfahrt haben wir Mittag in einem japanischen Restaurant gegessen. Es gab eine Bento Box, gefühlt mit Reis, Udon, Fleisch und Gemüse. Eigentlich sollte man vom Restaurant aus eine großartige Sicht auf den angrenzenden See haben, aber auf Grund des nebligen Wetters war dies leider nicht möglich. Wir sind danach weiter gefahren zu einem National Park, wo wir eine zweistündige Wanderung unternommen haben. Die Rute war sehr schön, überall waren Berge und wir sind an einem großen Wasserfall vorbei gekommen.
Als wir dann endlich beim Hotel waren, konnten wir erstmal in Ruhe unsere Zimmer beziehen. Zum Glück waren all unsere Viererzimmer direkt neben einander. Das Hotel war sehr alt und traditionell japanisch aufgebaut. Es gab also keine richtigen Betten, sondern man hat auf einem Futon (einer dicken, einklappbaren Matratze) geschlafen, der direkt auf dem Bambus Boden lag. Es war tatsächlich sehr gemütlicher. Aus den Zimmern hatten wir einen großartigen Ausblick, auf einen Fluss und die Berge.
Zum Abendessen gab es ein altes traditionelles Willkommenesgericht für Gäste, das selbst für die meisten japanischen Austauschschüler sehr ungewöhnlich war. Daher gab es auch geteilte Meinungen, was den Geschmack anging.
Nach dem Essen haben wir uns in einem extra großen Raum getroffen um ein paar Gemeinschaftsspiele zu spielen, wie zum Beispiel Bingo. Danach haben wir ein traditionelles japanisches Spiel gespielt, wo man mit verdeckten Augen ausgeschnittene Gesichtselememte auf ein Gesicht legen musste, das war schwerer als gedacht.
Danach haben wir uns endlich für den Onsen fertig gemacht. Ein Onsen ist ein traditionelles japanisches Bad mit natürlichem, heißem Quellwasser. Man geht dort nicht zum Waschen hin, sondern zum Entspannen. Wir haben uns also einen Yukata (die traditionelle Kleidung für den Onsen) angezogen und sind dann zu den Bädern gegangen. Man zieht dann dort den Yukata aus und geht sich an einer Waschstelle waschen, bevor man dann komplett nackt in das heiße Wasser geht (Frauen und Männer sind getrennt). Am Anfang war es etwas ungewohnt, aber man hat sich sehr schnell daran gewöhnt und wir konnten uns alle sehr gut entspannen. Danach sind wir sehr erholt schlafen gegangen.
(von Keely Woskowski)
Tag 6 - Montag, 7. September 2026
Unser Tag verlief heute etwas anders, als es ursprünglich geplant war. Eigentlich wollten wir gegen 9:00 Uhr gemeinsam mit unseren Austauschschülern das Bonsai-Kunstmuseum besuchen. Aufgrund schwerer Regenwarnungen und des dadurch eingeschränkten Bahnverkehrs musste dieser Programmpunkt jedoch ausfallen. Wir hatten uns alle sehr darauf gefreut. Am Ende war das Wetter allerdings deutlich besser als erwartet, sodass wir im Nachhinein wahrscheinlich doch hätten zum Museum gehen können. Aber wie sagt man so schön: „Hinterher ist man immer schlauer.“
Also trafen wir uns um 10:30 Uhr mit unseren Austauschschülern in der Cocoon City, einem sehr großen Einkaufszentrum, das sich über mehrere Gebäude verteilt. Dort hatten wir bis 12:00 Uhr Zeit zum Einkaufen. Besonders beeindruckt hat mich die sehr große Auswahl an japanischen Süßigkeiten. Auf Empfehlung meines Austauschpartners kaufte ich einige davon, die ich vorher noch nicht kannte.
Da mein Austauschpartner und ich durch das Einkaufen nicht mehr genug Zeit für ein richtiges Mittagessen hatten, gingen wir auf seine Empfehlung zu einer großen Fast-Food-Kette. Dabei stellte ich fest, dass es bei der Auswahl der Menüs einige Unterschiede zu Deutschland gibt. Ich probierte den Teriyaki-Burger, einen der bekanntesten Burger der Fast-Food-Kette in Japan.
Um 12:00 Uhr liefen wir anschließend gemeinsam mit den deutschen und japanischen Schülern zur Schule. Dort bereiteten wir in drei Gruppen unsere Präsentationen über verschiedene deutsche Themen vor. Unsere Austauschpartner gingen anschließend zurück in ihre Klassen, während wir uns auf die verschiedenen Klassenräume verteilten, in denen wir unsere Präsentationen halten sollten. Meine Präsentation fand glücklicherweise in der Klasse statt, in der auch mein Austauschpartner saß.
Um 13:10 Uhr begannen die Präsentationen. Ich war in Gruppe C und unser Thema waren stereotypische deutsche Dinge. Dazu gehörten zum Beispiel, dass man in Deutschland immer etwas früher kommt, das deutsche Pfandsystem und die Autobahn. Außerdem erklärten wir den japanischen Schülern unser politisches System und stellte dabei die Unterschiede zwischen dem deutschen Bundeskanzler und dem Bundespräsidenten vor. Damit die Präsentation abwechslungsreicher wurde, bauten wir auch einige Spiele ein, bei denen die Schüler mitmachen konnten.
Nach der Präsentation kamen wir noch kurz miteinander ins Gespräch. Die japanischen Schüler konnten uns Fragen stellen. Eine Frage war zum Beispiel, warum wir so groß seien. Die japanischen Schüler waren sehr überrascht, als wir erklärten, dass wir deutschen Schüler ungefähr der durchschnittlichen Körpergröße entsprechen und nicht außergewöhnlich groß sind.
Um 16:00 Uhr begannen die Clubaktivitäten. Wir konnten zwischen verschiedenen Clubs wählen, darunter Musik, Englisch, Kendo, Karuta und Biologie. Ich entschied mich für Karuta, ein traditionelles japanisches Kartenspiel. Dabei liest eine Person Gedichte vor und die Spieler müssen möglichst schnell die passende Karte finden und wegschlagen.
Zuerst durften wir den Clubmitgliedern beim Spielen zuschauen. Sie trugen dabei traditionelle Kimonos und spielten auf einem sehr hohen Niveau. Es war teilweise beeindruckend und sogar etwas erschreckend, wie schnell sie die richtigen Karten finden und wegschlagen konnten. Währenddessen erklärten sie uns die Regeln und den Ablauf des Spiels. Für uns hatten sie das Spiel etwas vereinfacht. Auf den Karten standen zusätzlich die Laute, sodass wir die japanischen Wörter leichter erkennen konnten. Fotos vom Spiel waren leider nicht erlaubt.
Nachdem unsere Clubaktivität beendet war, machten wir uns gemeinsam mit unseren Austauschpartnern auf den Heimweg. Ich war ungefähr 45 Minuten mit meinem Austauschpartner unterwegs. Zu Hause erwartete mich ein leckeres japanisches Abendessen mit Karaage, einem japanischen frittierten Hähnchengericht, Reis, Tofu und verschiedenen Beilagen. Besonders das Karaage hat mir sehr gut geschmeckt. Nach dem Essen ging ich schließlich schlafen, da ich von dem ereignisreichen Tag ziemlich müde war.
Insgesamt war es ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag. Besonders die Präsentationen und die Karuta-Clubaktivität haben mir viel Spaß gemacht. Ich konnte viele neue Eindrücke vom japanischen Schulalltag sammeln und eine tolle Zeit mit meinem Austauschpartner verbringen.
(von Theodor Zier)
とても楽しかったです!
Totemo tanoshikatta desu!
Es hat sehr viel Spaß gemacht!
Tag 5 - Sonntag, 6. September 2026
Am genannten Sonntag startete der Tag mit typischem japanischem Klima: warme Temperaturen und feuchte Luft.
Nachdem meine Austauschschülerin und ich unser Frühstück gegessen hatten machten wir uns auf den Weg in die Omiya Highschool, denn heute stand der zweite Tag des Schulfestivals an. Mich erstaunt es immer wieder erneut wie viel Mühe sich diese japanischen Teenager bei solchen Sachen geben. Jedes Zimmer hatte seinen eigenen Charme und man merkte beim ausprobieren (bspw. Gruselhaus, Kunstaustellung oder Parkour) wie sorgfältig darüber wahrscheinlich diskutiert und nachgedacht wurde.
Was mich aber am meisten beeindruckt hat, war die Aftershow-Party.
Dort konnten viele Schüler/innen ihr Können in ihren Hobbys beweisen. Selbstchoreographierte Tänze, wunderschön aufgeführte Songs und sogar ein traditionell japanischer Karatekampftanz konnte das Publikum von mehr als 1000 Leuten begeistern. Für uns Deutsche war das wie ein kostenloses Konzert und ein Einblick in die japanischen Künste. Um 19 Uhr war es dann schließlich Zeit nach Hause zu gehen. Ich bin sehr dankbar so viel mit japanischen Leuten geredet zu haben und täglich so viel zu erleben.
(von Carlotta Blembel)
Tag 4 - Samstag, 5. September 2026
Nach zwei wunderschönen ersten Tagen in Japan erwartete uns heute der erste Tag des Omiya Highschool Schulfestival, welches jährlich stattfindet. Dieses Jahr gab es nun auch noch die Besonderheit des 100- Jährigen Jubiläum der Schule.
Eröffnungsfeier
Der Morgen begann mit einer Eröffnungsfeier für das Jubiläum, hier hielt Carlotta B. eine schöne Rede und jeder stellte sich auch Japanisch vor. Nach der Veranstaltung begann das Festival.
Selbstverständlich hatte das Ludwig- Leichhardt- Gymnasium auch einen Platz. In unserem Raum konnten die japanischen Familien Spiele spielen und sich einen kleinen Snack kaufen. Die Betreuung der „Spieleecke" war die Aufgabe von uns Deutschen Austauschschülern, während sich Japaner vom ‚Internaronial Exchange Commitee ‚ um den Verkauf von Snacks kümmerte. Schon vor dem Flug wurde ein Schichtplan erstellt, welcher jeweils eine Gruppe aus fünf Leuten in eine einstündige Schicht einteilte. Vor und nach der Schicht durften wir uns frei in den Räumen der anderen Klassen bewegen.
Es gab viele kreative Ideen und jeder einzelne Raum sah unglaublich aus.
Tag 3 - Freitag, 4. September 2026
Heute mussten wir schon früh aufstehen, denn um 6 Uhr begann unser Tag. Gemeinsam mit unseren Austauschschülern machten wir uns auf den Weg zur Saitama-Shintoshin-Station. Dort verabschiedeten wir uns zunächst von unseren Austauschschülern, da wir den Tag ohne sie im Tokyo Disneyland verbringen würden. Anschließend stiegen wir in den Zug Richtung Tokio.
Im Disneyland angekommen, teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und erkundeten den Park. Besonders schön waren das große Schloss und die vielen verschiedenen Attraktionen. Es gab unter anderem mehrere Bootstouren, bei denen man durch verschiedene Themenwelten fuhr. Eine davon führte sogar durch eine dunkle Welt mit Figuren wie Jack Sparrow. Auch Stitch und viele andere bekannte Disney-Figuren konnte man dort entdecken. Natürlich durfte auch ein Besuch in den zahlreichen Souvenirshops nicht fehlen. Einige von uns kauften sich dort Mickey-Maus-Ohren und andere Souvenirs.
In unserer Gruppe gab es zum Mittagessen Burger. Danach probierten wir noch weitere Attraktionen aus. Besonders viel Spaß machte eine Wasserattraktion, bei der wir ziemlich nass wurden. Am Ende waren wir teilweise komplett durchnässt, was den Spaß aber nur noch größer machte. Außerdem gab es ein großes Schiff namens „Mark Twain" und eine kleine, detailreiche Welt, durch die man mit einem Boot fahren konnte.
Nach einigen Stunden im Disneyland machten wir uns schließlich wieder mit dem Zug auf den Rückweg zur Saitama-Shintoshin-Station. Dort trafen wir wieder auf unsere Austauschschüler und gingen teilweise noch gemeinsam in einen Konbini. Danach verabschiedeten wir uns und fuhren mit unseren Austauschschülern nach Hause.
Damit ging ein langer, aber sehr schöner Tag zu Ende. Besonders die vielen verschiedenen Attraktionen und die Zeit mit unseren Mitschülern werden uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben.
(von Laura Cornelius)
Tag 2 - Donnerstag, 3. September 2026
Nach einer kurzen Nacht und einem langen Flug durch mehrere Zeitzonen war es endlich so weit:
„Japan“. Gegen 7:15 Uhr landeten wir am Flughafen Haneda in Tokio. Auch wenn der Schlafmangel deutlich zu spüren war, überwog die Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde.
Doch bevor wir richtig in Japan ankommen konnten, warteten zunächst noch Immigration und Zoll auf uns. Der Weg durch die verschiedenen Kontrollen zog sich etwas hin, sodass wir erst gegen 9:00 Uhr mit unserem Bus in Richtung Saitama starten konnten.
Schon die Fahrt dorthin war für viele von uns ein Erlebnis. Überall gab es Neues zu entdecken – von der japanischen Architektur über die Straßen und den Verkehr bis hin zu den Menschen. Zwischendurch machten wir Halt in einer Mall. Dort konnten wir erstmals richtig in den japanischen Alltag eintauchen: Shoppen, etwas essen und natürlich die ersten japanischen Supermärkte erkunden. Besonders beeindruckend war dabei die unglaubliche Vielfalt der Produkte. Wir haben uns neugierig umgesehen und vor allem die Getränkeabteilung genauer unter die Lupe genommen. Dort gab es eine riesige Auswahl an Getränken, von denen uns viele völlig unbekannt waren. Wir kauften uns einige davon und waren fasziniert davon, wie bunt und vielfältig die Produkte präsentiert wurden.
Aber auch abseits der Getränke gab es unglaublich viel zu entdecken. Make-up, Haushaltswaren und unzählige andere Produkte füllten die Regale. Für uns war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich das Angebot im Vergleich zu Deutschland ist und wie viele Dinge man dort kaufen kann. Schon ein einfacher Besuch im Supermarkt wurde dadurch zu einer kleinen Entdeckungstour durch den japanischen Alltag.
Endlich an der Omiya Highschool
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir schließlich die Omiya Highschool. Jetzt wurde es richtig spannend, denn der wichtigste Moment des Tages stand kurz bevor.
Um 14:00 Uhr trafen wir endlich unsere Gastfamilien und vor allem unsere japanischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler. Auf diesen Augenblick hatten wir uns seit Wochen gefreut. Nach all der Vorbereitung, den Gesprächen und der Vorfreude standen wir uns nun tatsächlich gegenüber. Die Begrüßung war unglaublich herzlich und bei einigen von uns auch ziemlich emotional. Anschließend begrüßten die beiden Schulleiter, Herr Kaun und Herr Matsunaka, die Austauschgruppe mit ihren Reden. Danach wurden gemeinsam mit den Gastfamilien Fotos gemacht – die ersten offiziellen Erinnerungsbilder unseres diesjährigen Austauschs. Doch lange konnten wir nicht stehen bleiben: Unsere japanischen Austauschschüler nahmen uns direkt mit in ihre Klassen. Dort wurden wir unseren neuen Mitschülerinnen und Mitschülern vorgestellt bzw. stellten uns vor der gesamten Klasse selbst vor und wurden anschließend sehr herzlich empfangen. Obwohl wir teilweise erst seit wenigen Minuten beieinander waren, war die Atmosphäre offen und freundlich. Die anfängliche Nervosität legte sich dadurch schnell.
Ein erster Abend in Japan
Nach einem langen und ereignisreichen Tag ging es schließlich mit den Gastfamilien nach Hause. Dort wartete für die meisten von uns bereits ein traditionelles japanisches Abendessen. Für uns war auch das wieder eine neue Erfahrung und gleichzeitig eine schöne Gelegenheit, unsere Gastfamilien besser kennenzulernen.
Am Abend konnten wir dann endlich etwas zur Ruhe kommen und die vielen Eindrücke des Tages verarbeiten. Hinter uns lagen ein langer Flug, die ersten Schritte in Japan, neue Geschmäcker, eine neue Schule und vor allem die erste Begegnung mit unseren Gastfamilien.
Jetzt waren wir wirklich in Japan
Und eines war bereits nach diesem ersten Tag klar: Die kommenden Tage würden sicherlich noch viele neue Eindrücke und Begegnungen für uns bereithalten.
(von Elisabeth Kühn)
Tag 1 - Mittwoch, 2. September 2026
Am 02.09.2026 ging es für die deutschen Austauschschüler endlich los. Unser Bus der uns zum Berliner-Flughafen fuhr, sollte geplant um 4:30 Uhr zum Schulparkplatz kommen. Ich wachte am Mittwoch Morgen um 3:00 Uhr auf um mich fertig zumachen und die letzten Sachen für die Reise einzupacken. Meine Eltern brachten mich um 4:10 Uhr aus dem Haus und fuhren mich mit meinem Gepäck zur Schule. Dort traf ich schon andere angekommene Schüler. Wir redeten über unsere Aufregung und unsere Erwartungen an diesen japanaustausch. Später trafen dann auch Herr Kaun und Herr Deuse ein. Als unser Bus kam, kam es zu herzlichen und rührenden Abschieden zwischen den Eltern und deren Kindern. schließlich wurde unser Gebäck vom Busfahrer verladen und wir stiegen in den Bus.
Auf der Fahrt nach Berlin hörten die meisten Musik oder unterhielten sich lautstark, vor Nervosität. Ich hörte Musik und sah einpaar Videos auf YouTube an, um die Zeit rumzukriegen. Bald überkam mich der Hunger und ich aß einen Riegel als kleines Frühstück vor der langen Reise. Wir fuhren ca. 2 Stunden mit dem Bus zum Berliner Flughafen. Um 6:04 Uhr sind wir angekommen und haben mit unserem ausgeladenen Gepäck das Check-In gesucht.
Schon hier gab es erste kleine Startschwierigkeiten. Bis wir herausgefunden haben das bei den Selbstbedienungs-Check-In das Endziel nicht München ist sondern Tokyo, hat es einige Minuten gedauert. Nach dem wir unsere Bording Tickets trotz allem bekommen hatten, haben wir uns auf dem Weg zur Gepäckaufgabe gemacht. Dort wurden unsere Reisepässe gecheckt und unser Gepäck gewogen und aufgegeben. Wir hatten alle Glück und keiner unserer Koffer erreichte das maximale Gewicht von 23kg (meiner war übrigens 17kg schwer). Nach der Gepäckaufgabe ging es zügig zum Security Check wo wir alle zumglück heil durchkamen, mit Ausnahme der paar kurzer Taschenkontrollen und einem etwas intensiveren Check-up bei unserm lieben Herr Deuse. Im hinterem Flughafen Bereich versammelten wir uns alle ,um 6:58 Uhr, an einem Gate in Bereich B und bekamen Zeit uns essen und trinken zu holen. Hier war die Auswahl relativ verschieden. Mache hatten sich etwas bei Burger-King geholt, andere was asiatisches oder was vom Bäcker. nach einer Weile konnten wir endlich unser eigentliches Gate ausfindig machen. Wir liefen also in den A-Bereich zu Gate A.17 von dem unser erster Flug von Berlin nach München gehen würde. Ca. um 8:30 Uhr war dann der Beginn vom Bording und 8:50 Uhr startete das Flugzeug. Der Flug war reaktiv kurz etwa 50 min. die meisten redeten miteinander oder hörten Musik. Ich hörte den Beginn meiner Reiseplaylist und sah aus dem Fenster wie das Flugzeug abhob. Nach dem Flug zum Münchener Flughafen waren wir alle noch sehr gut gestimmt und die Freude war groß auf den anstehenden Langstreckenflug nach Tokyo! Um 11:51 Uhr waren wir dann am Gate. Wir warteten bis wir dann schließlich um 12:04 Uhr endlich im Flugzeug nach Tokyo saßen. 12:35 Uhr flog das Flugzeug schließlich ab.
Ich richtete mich neben meinen Freundinnen ein und wir guckten alle gemeinsam Filme auf den Displays am Sitz vor uns. Ich sah mit meinen Freundinnen einen neuen Film namens
„Obsession“. Er war spannend und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht ihn zu gucken mit Freunden. Später am Abend so 15:14 Uhr bekamen wir unser frühes Abendbrot. wir konnten wählen in einem kleinen Menü was wir zu essen haben wollen. Wir konnten das Hauptgericht, das rinken und die Beilage bestimmen. Ich wählte die Nudeln mit Fleisch, Wasser und たまご すし(Ei-Sushi). Es war wirklich sehr lecker und etwas im Magen zu haben tat gut. Ich machte mich danach fertig putzte die Zähne und wusch mein Gesicht. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon seit 12 Stunden nicht mehr geschlafen also war ich wirklich müde. Umso schwerer machten mir es die Turbinen des Flugzeuges. Sie waren so laut das ich beim besten Willen kein Auge zutat, anders als meine Freundinnen die seelenruhig schliefen. Ich blieb also wach. Um 4:37 Uhr waren wir über Peking und konnten wunderschöne Bilder von den leuchtenden Gebäuden machen.
[ nun gilt Zeitverschiebung ca. 7 Stunden]
Später um 6:00 machte ich mich fertig. Um 6:46 sahen wir den Fuji-Yama! Es war ein wunderschöner Anblick und viele Schüler machten Fotos. Wir flogen weiter über Japan und landeten anschließend um 7:05 Uhr. Als wir uns schließlich alle versammelt hatten liefen wir durch den Flughafen zur Passkontrolle. Hier mussten wir eine Weile anstehen und schließlich unseren Reisepass an einem Automaten einscannen. Anschließend füllten wir eine Einreisekarte aus…so ähnlich wie ein „Visum“.
Danach wurden unsere Einreisekarten kontrolliert an einem Schalter und
schließlich kamen wir alle zum Bereich hinter dem Sicherheitscheck. Dort war gleichzeitig auch unsere Gepäckausgabe wo jeder von uns glücklicherweise seinen Koffer bekam. Wir machten dort kurz Pause und viele machten sich etwas frisch , zogen sich um oder gingen auf Toilette. Danach mussten wir einen Zollzettel ausfüllen. Es handelte sich um persönliche informationen, Sachen die wir mitbringen und unseren Aufenthaltsort. Mit diesem Zettel gingen wir zur Zollkontrolle. Dort gaben wir die Zettel ab und unser Gepäck wurde gescannt. Endlich konnten wir in den offiziellen Bereich des Flughafens! Dort wurden wir herzlich begrüßt von Mrs. Honda und Mr. Morita. Dort bekamen wir Zeit uns kurz auszuruhen, Geld umzutauschen und uns etwas zu trinken zu kaufen. Sie brachten viel Klarheit über organisatorisches und gaben uns viele Antworten auf Fragen die wir hatten.
Mr. Morita ging mit Schülern die sich eine BahnCard kaufen wollten/mussten zu einem Automaten und half ihnen dabei sie einzurichten. Danach wurden uns von Herr Deuse und Mr. Morita die heutige Planung mitgeteilt. Danach befanden wir uns auf dem Weg zu unserem Bus. draußen vor dem Flughafen wurden wir von den Busfahrer begrüßt. Unser Gepäck wurde abermals eingeladen und es wurde sich nicht verkniffen ein Gruppenbild zumachen bevor wir losfuhren. Wir stiegen ein und fuhren ca. einanhalb Stunden mit dem Bus bis zu einer Mall. In dieser Mall bekamen wir die Möglichkeit Mittagessen zu essen. Von Mrs. Honda bekamen wir heder 1000¥, um das Essen zu bezahlen. Ich zog mit meiner Gruppe Freunden los. Wir aßen etwas bei MC-Donalds und kauften uns bei einem japanischen Süßigkeitenladen etwas zu trinken und ein paar Snacks. Danach fingen die ersten von uns schon an sichumzugucken und etwas zu shoppen. Wir waren sehr beeindruckt welche Auswahl die Japaner in ihren Läden anbieten und wie freundlich sie mit ihren Kunden umgehen. Später liefen wir weiter zur Omiya Highschool.
Dort wurden wir herzlich empfangen und bekamen extra Schuhe zum wechseln zum laufen, im Schulgebäude.
Uns wurde ein Raum zugewiesen in dem wir unser Gepäck abstellen
konnten. Herr Deuse sammelte anschließend alle Reisepässe ein und schloss sie weg. In dem Raum besprachen wir Schüler aufgeregt unsere Erwartungen und Vorhaben. Wir übten unsere Vorstellungen auf Japanisch und als jemand auf die grandiose Idee kam so müde und verschwitzt wie wir aussahen ein Gruppenbild zumachen, waren alle natürlich sehr begeistert. Dannach wurden wir in einem Raum geführt indem unsere Gastfamilien auf uns
warteten. Ich war so glücklich nun endlich meine Austauschschülerin persönlich kennenzulernen.
Risa (meine Austauschschülerin) ist eine so liebe und aufgeschlossene Person. Wir haben viel Spaß zusammen und ihre Familie ist wirklich sehr herzlich. Sie können gut Englisch was die Kommunikation einfacher macht. Ich bin wirklich sehr froh sie zu haben.
Wir machten süße Bilder zusammen als Austauschfamilie und lernten uns kennen.
Ca. 18:00 Uhr gab es eine Ansprache von jeweils beiden Schulleitern
Herr Kaun und Mr. Matsunaka Zudem präsentierte uns Herr Deuse eine wundervolle
Rede an die Schule und Familien. In der Zeit danach wurde viel organisatorisches besprochen, wobei mir meine Austauschschülerin und Mr. Morita sehr halfen. Danach nahm mich meine Austauschschülerin mit in ihre Klasse wo ich mich vor ihrer Klasse auf Japanisch vorstellte. Ich lernte viele ihrer Freunde und Klassenkameraden kennen. Ich freute mich genauso wie Sie endlich alle mal kennenzulernen. zum Abend hin klang langsam Anlass aus.