London 2017_4 Wie auch in den Jahren zuvor fand dieses Jahr für die Klassenstufe 9 in unserer Projektwoche eine Kursfahrt nach Großbritannien statt. Als begleitende Lehrer waren Frau Eschrich, Frau Hädicke, Frau Haupt, Frau Ogorek sowie Frau Müller und Frau Pieplow dabei.

Am Sonntag, den 17.September, fuhren wir gegen 20:30 Uhr von der 'Lagune' los. Zwar dauerte die Fahrt nach London sehr lang, aber die meisten genossen ihre Zeit im Reisebus mit unseren Busfahrern. Da die Fahrt bis lange in den Montag dauerte, konnten wir erst Montagnachmittag einen ersten kleinen Einblick in die Schönheit von London bekommen. Das erste Ziel war der Nullmeridian im Stadtteil Greenwich. Zwar sahen wir ihn nur von außen, hatten aber eine bezaubernde Aussicht auf die Skyline auf die City of London. Als es dann aber hieß, wir laufen, reichte es schon den ersten. ;)

Am selben Abend wurden wir in Hemel Hempstead, 43km entfernt von London, bei unseren Gastfamilien untergebracht. Und ich kann sagen, dass sie alle ziemlich unterschiedlich waren. Ich glaube, viele würden mir zustimmen.
Unsere war aber nicht schlecht, nur zum Reden kamen wir nicht so.

Hoffentlich etwas erholt und gestärkt konnten wir am Dienstag London in vollen Zügen genießen. Alles begann mit einer Stadtrundfahrt, auf die im weiteren Verlauf ein Besuch auf dem London Eye anstand. Auch mit Höhenangst kann man relativ entspannt die Aussicht wahrnehmen und genießen. Die Fahrt ist nicht so lang, aber dennoch beeindruckend. Die Schüler hatten danach noch Freizeit, um sich Souvenirs zu kaufen oder die Gegend zu erkunden.
Unser Busfahrer Torsten brachte uns schließlich wieder heil nach Hemel Hempstead.
 
Am Mittwoch gab es einen Einblick in Shakespeares Leben in Stratford und die Zustände der Tudor-Zeit auf einer Farm. Startford ist schon eine niedliche Stadt. Auch hier blieb Zeit, um seine Kauflust auszuleben.
Der Tag endete mit einer Rückreise mit Torsten.
 
An unserem letzen Tag konnten wir London noch genauer kennenlernen. Dazu besichtigten wir den Kensington Palace, in welchem Prinzessin Diana gewohnt hatte. Danach liefen wir durch Parks bis zum Buckingham Palace, von dort aus sich wieder jeder auf eigene Faust bewegen konnte. Vorgegeben war nur der nächste Treffpunkt. Auf dem Rückweg meines Grüppchens ist das Foto mit dem Mann im bunten Anzug entstanden.
Noch am selben Tag verließen wir London und auch fast schon Großbritannien.
Die Fahrt nach Cottbus dauere dann noch circa 16 Stunden, wenn ich mich nicht irre.
 
Auch wenn die Fahrzeit abschreckend wirkt, kann man es doch nur empfehlen. Unter guten Bedingungen kann jeder sein Englisch üben und anwenden. Man lernt ein Stück Kultur kennen, probiert Neues aus, sieht Neues und hat eine Weltstadt besucht. Und das alles mit deinen Freunden, was will man mehr?
Eine Reise nach England sollte somit noch viele weitere Jahre angeboten werden.
 
Ein Dank geht dafür an die Lehrer, die Eltern, die uns fahren lassen (wenn auch nicht immer so freiwillig), die Gastfamilien, die uns eine Unterkunft geben, und an unsere Busfahrer Andre, Andre und Torsten.
 
Helene

Ein paar wenige Bilder gibt es in der Galerie.

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