BB_Landesfinale_2016_w_1   Am letzten Dienstag und Mittwoch wollten unsere Mädchen etwas Großes erreichen. Noch nie zuvor hatte es eine Mädchenmannschaft aus Cottbus geschafft, sich im Basketball für das Bundesfinale zu qualifizieren. Das wollten wir ändern. Doch zurück zum Anfang. Als wir uns am ersten Morgen auf dem Busbahnhof trafen, war es winterlich kalt und noch schrecklich zeitig. Dennoch waren alle pünktlich und in aufgeregter Vorfreude. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir in der Bernauer Turnhalle an. Wir waren die Ersten und wurden zum Glück schon eineinhalb Stunden vor Wettkampfbeginn hereingelassen. Stück für Stück kamen auch die anderen Mannschaften, darunter die altbekannten und zugleich richtig starken Teams wie Bernau, Stahnsdorf und Fürstenwalde. Mit Pech für uns und Glück für die anderen Mannschaften verloren wir ein Spiel mit nur einem Punkt und ein zweites mit zwei Punkten Rückstand, ein weiteres gewannen wir souverän. Der Traum war also vorerst geplatzt. Doch das sollte nicht das Ende, sondern der Anfang sein. Das Team rückte näher zusammen und verarbeitete die Fehler sowie die unglücklichen Ereignisse produktiv, es wuchs zusammen.

Am nächsten Tag wollten wir nun vollenden, was wir begonnen hatten. Es starteten die gleichen Teams wie am Vortag, folglich würde es uns nicht leichtfallen. Ein anderes Team ging allerdings doch an den Start ... nämlich unseres: Eine Mannschaft, die gestärkt aus der Niederlage hervorging, die wachsam war und gut gelaunt, die zusammenhielt. Keiner stand im Mittelpunkt, alle waren wichtig und verließen sich aufeinander: Gefestigt, stark und geschlossen wie eine geballte Faust. Kein Blatt passte zwischen die Mädchen und schon gar keine gegnerische Offense. Sie machten alles besser, hatten aus den Fehlern gelernt und die richtigen Strategien zum Sieg entwickelt. Egal ob auf dem Spielfeld oder anfeuernd auf der Bank, jeder trug in jeder Sekunde seinen Teil dazu bei, dass sie alle Spiele von Beginn an beherrschten, kein einziges Mal in Rückstand gerieten und das große Ziel schlussendlich erreichten. Sie trugen ihre kleine Fußnote in die Geschichtsbücher unser Schule, unserer Stadt ein: Sie waren die Ersten.

Auf der Rückfahrt wurde gesungen, gefeiert und gelacht. Die Mädchen ließen es sich gutgehen. Das zu sehen war wunderbar ... und zu erfahren: Gemeinsam verlieren ist halb so schwer, gemeinsam gewinnen doppelt so schön. Doch das Schönste war: Sie waren ein Team ... sie sind ein Team ... und zusammen durch nichts zu erschüttern.

Viel Spaß und Erfolg in Berlin. Das habt ihr euch redlich verdient.

Die Siegerinnen-Fotos sind in der Fotogalerie veröffentlicht.

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