olympia2017_7 Am Montag, den 18. Dezember 2017, führten wir - der Sport-Seminarkurs Klasse 12 - nach mehr als einem Jahr Planung die praktische Ausübung  der Olympischen Spiele an der „Sportbetonten Grundschule“  in Cottbus durch. Am Anfang der  11. Klasse bekamen wir die Aufgabe, einen Sporttag in Anlehnung an die olympischen Sommer-und Winterspiele an einer Grundschule zu planen und durchzuführen. Zu Beginn konnten wir mit dieser für uns sehr anspruchsvollen Aufgabe wenig anfangen und wussten nicht, wie wir an die Sache herangehen sollten. Wir nahmen die Herausforderung jedoch an und planten dieses Projekt bis ins kleinste Detail. In kleinen Gruppen wurden Ideen und Vorschläge ausgearbeitet, damit das Projekt dann in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnte.

Ein nicht unwichtiger Aspekt war die Suche nach Sponsoren, denn für so ein Projekt benötigt man sowohl finanzielle Unterstützung, als auch Sachpreise. Wir fanden viele Unterstützer für unser Projekt, so dass ausreichend Geld und Sachpreise für unser Vorhaben zusammenkamen. Mit dem Geld haben wir unter anderem für jedes teilnehmende Kind sowie für uns - die 7 Teamleiter - T-Shirts mit der Aufschrift „Die olympischen Spiele 2017“ drucken lassen. Auch haben wir viele Sachpreise für unser Projekt erhalten, denn wir wollten natürlich die Schüler für ihr fleißiges Teilnehmen belohnen.
Die Zeit verging sehr schnell und dann war er da, der große Tag der „Olympischen Spiele 2017“. Die Aufregung im Vorfeld war sehr groß, denn unser Seminarkurs hatte die Verantwortung für 45 Schüler (zwei 6. Klassen).
Beide sechsten Klassen mussten sich in Team- sowie Einzeldisziplinen wie z.Bsp. Hockey, Biathlon, Zweifelderball und einem Parcours messen. In den 6 aufgestellten Lagern der Teams: Deutschland, Japan, Russland, Frankreich, USA und Großbritannien, die das olympische Dorf darstellen sollten, konnten sich die Schüler in den Pausen aufhalten und Zeit mit ihrem jeweiligen Teamleiter verbringen. Jeder aus unserem Team hatte seine Aufgabe, damit das ganze Projekt reibungslos verlaufen konnte. Wir Schüler waren an dem Tag völlig auf uns allein gestellt und mussten das Projekt von A – Z komplett ohne fremde Hilfe durchführen. Natürlich brauchten wir auch viel Eigeninitiative und vor allem Durchsetzungsvermögen, um für Ruhe und Aufmerksamkeit bei den Schülern zu sorgen. Wir denken, das ist uns aber sehr gut gelungen.
Alles in Allem war diese Projektarbeit eine für uns sehr interessante Erfahrung gewesen. Wir hatten sehr viel Freude daran, so etwas einmal zu planen und alleine auf die Beine stellen zu dürfen. Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, denn ohne sie hätten wir wohl nicht so viel Freude in die vielen Augen der Kinder zaubern können.


Carolin Friehmann und das Team des Sport-Seminarkurses aus der 12. Klasse

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