Toenning17_29 „Emil Noldes Wunderland“ war das Hauptthema, mit welchem sich die 15 SchülerInnen des Kunstkurses der diesjährigen Tönningfahrt beschäftigten.
Zur Zielstellung des Kurses gehörte neben der Teilnahme an einem Workshop in der Noldestiftung Seebüll auch die thematische Gestaltung eines Studienbuches.  Beispielsweise konnte man auf die einzigartige Landschaft , ihre  Formen und Strukturen oder auch auf Licht und Farbe eingehen.  

Doch von Anfang an.
Am Montag, 18.09.17, kamen wir in unserer Jugendherberge an. Nach der Zimmereinteilung arbeiteten wir unseren ersten Planungsschwerpunkt ab, in dem wir uns den Dokumentarfilm „Träume am Meer – Der Maler Emil Nolde“ anschauten und dadurch schon einmal einen kleinen Eindruck in Noldes Leben erhielten. Mit dieser Wissensgrundlage waren wir gut auf den Besuch der Nolde-Stiftung vorbereitet, welcher uns am nächsten Tag erwartete.

Dienstag, 19.09.17:
Den Höhepunkt des Studienkurses erlebten wir am Dienstag: den Besuch der Nolde-Stiftung in Seebüll. Dort erwartete uns eine Führung durch die Ausstellung und die Teilnahme an einem Workshop der Malschule, wo wir unsere künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Danach hatten wir die Möglichkeit uns frei in der Ausstellung und im Garten zu bewegen, um unser Studienbuch inhaltlich und zeichnerisch zu gestalten.

Mittwoch, 20.09.17:
Wir starteten den Tag mit dem Besuch des Nissenmuseums in Husum, um mehr über Ludwig Nissen zu erfahren. Danach konnten wir die Altstadt eigenständig erkunden. Viele beschäftigten sich auch hier mit der Gestaltung des Studienbuches. Eines der faszinierendsten Motive war dabei der Tine-Brunnen, das Wahrzeichen der Stadt Husum.
Unser letztes Ziel des Tages war die Seebrücke in St. Peter-Ording. Am Ende der Brücke angekommen, konnte man den Tag mit dem Blick auf das Meer ausklingen lassen. Viele waren währenddessen schon mit den Gedanken bei der Wattwanderung, welche am Tag darauf folgte.

Donnerstag, 21.09.17:
Unser Kunstkurs war einer der letzten Kurse, der die Wattwanderung noch vor sich hatte. Viele hatten zuvor noch nie eine solche Wanderung gemacht und waren deshalb auch sehr skeptisch, was auf sie zukommen würde. Mit einem eher mulmigen Gefühl setzten die ersten Schüler ihre Füße ins Watt. Doch schon nach einigen Metern schoben viele ihre anfänglichen Bedenken bei Seite und genossen regelrecht die Wattwanderung in vollen Zügen. Man hörte nicht nur gespannt dem Wattführer zu, der einem neue und interessante Fakten lieferte, sondern viele zogen auch ihre Wattschuhe aus und gingen die letzten Meter barfuß. Einige Schüler wagten sich sogar die dort lebenden Lebewesen, wie Krebse, Algen oder Wattwürmer, anzufassen.
Nach der spannenden Wattwanderung ging es auch schon zu unserer letzten Attraktion der Tönningfahrt, dem Multimarwattforum. Auch dort erfuhren wir wieder jede Menge über die Region und seine Meeresbewohner.  
An der Jugendherberge angekommen wurde jedem bewusst, dass dieser unser letzter Abend sein würde. Viele verbrachten ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge, während sich eine unvergessliche Kursfahrt dem Ende zu neigte.

Am Freitag, 22.09.17, reisten wir sehr früh ab und waren gegen 17:00 Uhr wieder in Cottbus.

Wir, der Kunstkurs, möchte uns hiermit herzlich bei Frau Jaeger bedanken (welche leider nicht mitkommen konnte), dass sie inhaltlich unsere Kursfahrt geplant hat.
Weiterhin geht ein ganz großes Dankeschön an Frau Linka, welche die Leitung und Aufsicht vor Ort übernahm. Mit ihr zusammen konnten wir wirklich unvergessliche Momente genießen, die ohne ihre tatkräftige Unterstützung nicht möglich gewesen wären.

Anetta Zargaryan, Klasse 10a

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