Nils Vetter_6 Aufregende, spannende und ereignisreiche vier Monate im Land der aufgehenden Sonne liegen hinter mir und ich habe die Entscheidung hierherzukommen nicht bereut.

Der Start in das aufregende Abenteuer Japan begann Anfang September 2014 mit sehr schönen zwei Wochen mit den anderen Schülern unserer Schule im Rahmen des Japanaustausches. Das war ein sehr schöner Abschluss des deutschen Lebens.

Natürlich war es am Anfang schwer, vor allem nachdem dann auch noch die deutsche Reisegruppe abgereist war. Aber mit der Zeit kam man in das Alltagsleben hinein, auch wenn das japanische, ein sehr stressiges ist.

Grund dafür war und ist, dass die Omiya Highschool eine der besten Schulen in der Präfektur Saitama und auch eine der besten Schulen des gesamten Landes ist. Für die Schüler bedeutet das, nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause bis spät in die Nacht zu lernen, um mit dem Level der Schule mithalten zu können. Hinzu kommen auch noch die täglichen Clubaktivitäten, die u.a. möglichen Sportarten, aber auch Musik, Tanz oder Kaligraphie beinhalten. Diese finden sowohl unter der Woche, als auch in den Ferien statt und man arbeitet höchst professionell und mit sehr guter Ausstattung.

 

Wie schon erwähnt hat die Schule von Montag bis Sonntag und auch in den Ferien geöffnet, zum einen zum Lernen und auch für die Clubaktivitäten. Sollte man doch einmal einen freien Tag haben, verbringt man diesen mit Freunden im Gaming-Center, beim Karaoke, Bowling oder man schläft einfach mal zu Hause aus.

Neben der Schule finden auch Prüfungen statt. Dafür lernen die Schüler teilweise monatelang und eine Woche davor finden auch keine Clubaktivitäten oder sonstiges statt, so dass sich die Schüler ganz auf das Lernen konzentrieren können. Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Disziplin die Schüler arbeiten.

Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel nicht wie in meinem Leben bisher zu feiern, war zwar ungewöhnlich, aber trotzdem schön. Weihnachten in einem anderen Kulturkreis mitzuerleben bedeutete aber nicht Verzicht auf Gewohntes. Fast jede Ecke, Straße und öffentlicher Platz waren weihnachtlich beleuchtet und es gab auch kleine Weihnachtsmärkte, bei denen man unter anderem auch deutsche Produkte kaufen konnte.

Das Neujahrsfest ist in Japan sowieso einer der wichtigsten Tage im Jahr und somit auch ein Highlight, welches ich erleben durfte.

Rundum sind es sehr schöne vier Monate, mit vielen neuen Freunden und wenn es Probleme gibt wird einem sofort geholfen. Ich fühle mich mehr als wohl, auch wenn der Alltag etwas stressig ist. Für mich ist Japan momentan wirklich eine Art Heimat und es macht jeden Tag Spaß, denn es gibt fast täglich Neues zu erleben.

Mit freundlichen Grüßen

Nils Vetter

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